U-Boot U-Flak 1 “ U 441″


| Länge | Breite | Gewicht | Maßstab | Restauration | Plan / Baukasten |
| 170 cm | 16 cm | 8,5kg | ca 1: 40 | 3Monate | Basic Robbe, Umbau nach Plan und Bildern |
Dieses Modell basiert auf U-47 der Fa. Robbe. Das alte Technikgerüst wurde entfernt und durch das Technikgerüst von Wikinger Modellbau ausgetauscht. Ausgerüstet ist das Modell mit einem 750ml Tauchtank der Fa. Engel. Umgerüstet wurde auch die Elektrik. Es wurden 2 Brushless Regler und Motoren ausgerüstet und wird mit 3S Lipo betrieben. Das Boot ist statisch tauchend und auch das vordere Tiefenruder ist, wie auch das hintere, über Servo ansteuerbar. Das Boot wurde neu lackiert. Das alte Robbe Deck wurde gegen das detaillierte Deck der Fa. Wikinger ausgetauscht. Auch die hässlichen Plaste Propeller wurden gegen Messing Propeller in Originalform ausgetauscht.
Die deutsche U-Bootführung war über die hohen Verlustzahlen der Deutschen U-Boote durch Flugzeuge sehr besorgt und so suchte man nach einem Mittel, besonders die Luftbedrohung auszuschalten. Dazu wurden einige Boote vom Typ VII vollständig umgerüstet. Auf dem Turm wurde statt einer 2-cm-Flugabwehrkanone eine 3,7-cm-Flugabwehrkanone installiert. Das 8,8-cm-Geschütz verschwand und wurde durch einen Flakvierling ersetzt. Hinter dem Turm wurde ebenfalls ein Flakvierling installiert. Die so ausgerüsteten Boote sollten als Flakfallen dienen.
Nach diesem Prinzip wurden im Sommer 1943 insgesamt acht U-Boote umgerüstet: U 211, U 256, U 263, U 271, U 441, U 621, U 650 und U 953. Ihr Auftrag bestand darin, alliierte Fliegerkräfte auf sich zu ziehen. Im Normalfall sollten angegriffene Boote wegtauchen und sich so dem Zugriff der Flieger entziehen. Die Flakfalle sollte jedoch aufgetaucht bleiben und den Angreifer mit der verstärkten Flakbewaffnung bekämpfen.
Die Idee der Flakfalle erwies sich als Fiasko. Zwei liefen gar nicht erst zum Einsatz aus und von den sechs umgebauten Booten kehrten fünf nicht in die Häfen zurück. Sie wurden durch feindliche Fliegerkräfte versenkt. U 441, das sechste Boot, erreichte im Dezember 1943 den Hafen von St. Nazaire. Das gesamte nautische Personal war durch einen Blenheim -Bomber getötet worden und Einschüsse hatten das Boot tauchunfähig gemacht. Der anwesende Bordarzt hatte mit seinen beschränkten Nautikkenntnissen das Boot zurückgeführt.
Im Dezember 1943 wurde der Versuch mit Flakfallen eingestellt.
Restauration: Volker Engler
U- Boot Typ VII B (U 47)

| Länge | Breite | Gewicht | Maßstab | Restauration | Plan / Baukasten |
| 170 cm | 16 cm | 8,5kg | ca 1: 40 | in Planung | Basic Robbe |
Ein Nachteil des Typs VII A war die geringe Reichweite und der fehlende Hecktorpedoraum. Aus diesem Grund wurden in den Jahren 1936–1940 insgesamt 24 Boote des Typs VII B mit einer um 33 Tonnen erhöhten Treibstoffkapazität gebaut, was die Reichweite auf 6500 sm steigerte. Zudem waren sie etwas schneller und durch ein zweites Ruder beweglicher als der Typ VII A. Sie erhielten einen vollwertigen Hecktorpedoraum mit Platz für einen Reservetorpedo. Das VII B war außerdem mit vier abgeschotteten Abteilungen im Oberdeck versehen, in denen weitere Reservetorpedos gelagert wurden, wodurch insgesamt 14 Torpedos mitgeführt werden konnten. Darüber hinaus war es durch die höhere Reichweite und Geschwindigkeit für den Hochseeeinsatz im Atlantik geeignet. Nach der Kiellegung 1938 bereitete der Typ VII B den Weg für die am weitesten verbreitete U-Boot-Variante überhaupt, den Typ VII C.
Text: Wikipedia
Bei diesem Modell handelt es sich um das dynamisch tauchende U 47 von der Fa. Robbe. Es wird demnächst auf ein Statisch tauchendes System umgebaut.
Eigner : Volker Engler

