Löschboot „Branddirektor Dr. Ing. Sander“

| Länge: | Breite: | Höhe: | Gewicht: | Maßstab: | Motor: | Regler: | Akku: | Bauplan: | Hersteller: |
| 108 cm | 27 cm | 72 cm | 10 kg | 1 : 25 | 2 nx Mercury BL C 35-302 | Roxxy 930-6 | Äipo 3s 5000mA | Werftplan | Rumpf Schaffer |
Original:
Das Löschboot „Branddirektor Dr.-Ing. Sander“, war stationiert an der Feuer- und Rettungswache Finkenwerder, als F 35.
Benannt wurde es nach dem ehemaligen Hamburger Branddirektor Dr.-Ing. Sander, Leiter der Hamburger Feuerwehr von 1926 bis 1934, und wurde 1965 von der Hamburger Werft Ernst Menzer unter der Baunummer 437 gebaut.
Zum damaligen Zeitpunkt war es das größte Feuerlöschboot der Feuerwehr Hamburg und gleichzeitig das erste mit einer Löschbrücke. Die von der Fa. Metz aus Karlsruhe gebaute Löschbrücke hat eine Länge von 8,16 m und wird hydraulisch angetrieben. Die Bedienung erfolgt entweder von einem Bedienpult am Boot oder von einem Bedienstand auf der Löschbrückenarbeitsplattform. An der Löschbrücke ist eine Kraneinrichtung mit einer Hubkraft von 3 t angebaut. Auf der Löschbrückenarbeitsplattform befinden sich 6 B-Druckabgänge zur Entnahme von Schaum oder Wasser, versorgt werden diese über 2 fest verlegt Druckleitungen mit einer Nennweite von 100 mm.
Im Jahr 1986 wurde das Boot verkauft und nach Rotterdam überführt, dort bis 2009 als „Atlantis“ im Betrieb. Seit 2009 in Privatbesitz unter dem Namen „Pegasus“. Das Schiff liegt meistens in De Zande, in der Nähe von Kampen, am Fluss IJssel.
Modell:
Erbaut in den siebziger Jahren erwarb ich das Modell vor drei Jahren in einem restaurierungswerten Zustand. Neben einigen optischen Ergänzungen, Korrekturen und Reparaturen wurde die komplette, defekte Technik erneuert, der Drehleiterantrieb teils neu konstruiert und die Drehleiter mit den fehlenden Löschleitungen funktionsfähig ergänzt. Zusätzlich zu den Fahrfunktionen Richtung und Geschwindigkeit kann die Navigations- und Decksbeleuchtung in vier Gruppen geschaltet werden. Die Drehleiter lässt sich heben und drehen. Jeder Löschmonitor wird von einer Kreiselpumpe mit Wasser versorgt und lässt sich um + – 90° drehen. Eine dritte Pumpe versorgt die beiden Spritzenaufsätze am Ende der Drehleiter.
Eigner & Erbauer: Bernd Antelmann
Wasserschutzpolizei WSP 14

| Länge: | Breite: | Höhe: | Gewicht: | Maßstab: | Motor: | Regler: | Akku: | Bauplan: | Hersteller: |
| 140 cm | 24 cm | 52 cm | 10 kg | 1:15 | Brushless Speed 400 | Roxy 960-6 | Lipo 3S 5000mA | Bausatz Generalplan | SMB |
Original
Erbaut 1955 auf der Bodanwerft in Kressbronn am Bodensee. Mit einer Länge ü. A. von 21 m, einer Breite von 3,7 m hatte es eine Verdrängung von 27 t. Mit einem Maybach Diesel MD 225 S mit 450 PS erreichte WS 14 eine Geschwindigkeit von 31 km/h. Stationiert war es in Friedrichshafen am Bodensee. Während ihrer Dienstzeit wurde es mehrfach modifiziert( u.a. Radarturm, Schlauchboot, Metallaufbau). 1982 erfolgte die Außerdienststellung und wurde an Privat verkauft.
Modell
Fertiggestellt 1966 in klassischer Leisten- auf Spantbauweise eines Bausatzes, errang ich mit ihr am 24.9.1967 den ersten Platz im 3. Schiffsmodellwettbewerb für die Hamburger Jugend des SMC Hamburg. Bis auf die Nachrüstung des Radargerätes und des Schlauchbootes nach Original Fotos und der Löschfunktion ist es bis heute äußerlich unverändert und dicht ohne GFK. Modernisiert wurde die Beleuchtung mit LED`s, die Fernsteuerung und in diesem Jahr der Antriebsmotor. Neben den normalen Fahrfunktionen( Richtung / Geschwindigkeit) kann die Navigationsbeleuchtung, der Suchscheinwerfer, die Löschpumpe, das Typhon sowie das Radargerät geschaltet werden. Zudem ist der Suchscheinwerfer +/- 90° drehbar.
Eigner & Erbauer: Bernd Antelmann

