Seenotrettung

Seenotkreuzer DGzRS „Pidder Lüng“

Länge:Breite:Höhe:Gewicht:Maßstab:Motor:Regler:Akku:Plan / Baukasten:
 133cm 33 cm 72 cm 15 kg 1 : 15Brushless Speed 400 Roxy960-6 Lipo 3SEkkelboom 1:20 

Die 20m Klasse ist derzeit die kleinste Klasse von Seenotkreuzern der DGzRS  Zwischen 2008 und 2018 wurden sechs Schiffe von der Fassmer-Werft in Berne gebaut. Wie schon bei der 23,3mKlasse heißt das Typschiff dieser Klasse “ Eiswette “ Quelle: Wikipedia

Nach Fertigstellung des Arbeitsbootes “Michel“ des SRK`s „Pidder Lüng“ als Funktionsmodell, ergab sich mir die Möglichkeit, das Modell der „Eiswette“ im ca.70 prozentigen Fertigungszustand zu erwerben. Sie wurde/wird zur „Pidder Lüng“ um- und ausgerüstet und ist fast fertig. Neben den normalen Fahrfunktionen ( Richtung / Geschwindigkeit) funktioniert das Querstrahlruder, das Ankerspill, das Radargerät und die Heckklappe. Die Aufzugstechnik für das Arbeitsboot ist in Arbeit. Die 31 Lampen der Navigations- und Decksbeleuchtung können in 9 Gruppen geschaltet werden. 

Eigner und Erbauer: Bernd Antelmann


DGzRS Seenotrettungsboot “ WILMA SIKORSKI „

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LängeBreiteGewichtMaßstabBauzeitPlan / Baukasten
47,5cm19cm1,9 kg1:20ca ca 1 JahrBaukasten modifiziert

Die WILMA SILORSKI  wurde 1999 als Typschiff der 9.5/10.1 m Seenotrettungsboote mit der Baunummer 6502 bei Schweers in
Bardenfleth an der Unterweser gebaut. Am Ende der ersten Bauserie entstanden bekamen die Schiffe zwei Spanten mehr was zu einem verbesserten Fahrverhalten führt. Seit 2015 wird eine Reihe von Schiffen des  modernisierten Typs der 10.1 m Variante gebaut und in Dienst gestellt.  Dieser Schiffstyp hat einen sogenannten Deltarumpf, wie alle modernen (deutschen) Seenotrettungseinheiten. Das bedeutet der Rumpf hat hinten seine breiteste Stelle, was das Fahrverhalten bei achterlicher See verbessert. 
Die WILMA SIKORSKI war von März 1999 bis Nov. 2017 auf Wangerooge stationiert, liegt seitdem in Norddeich und wird, nachdem sie dort im Jahr 2019 von einem Neubau ersetzt wird, als sogenannter Springer eingesetzt werden. D.h. sie ersetzt andere Schiffe dieses Typs auf ihren Stationen wenn diese ihrem turnusmäßigem Werftauffenthalt haben.

Das Modell basiert auf dem 9.5m SRB V2 Baukasten von Graupner, mit einem (alten) Graupner 400 Speed, Originalwelle mit Aufsatz für M4 Schrauben. Die Originalschraube wurde durch eine modifizierte (‚Ohren ab‘) 30mm Hydroschraube ersetzt. Das Boot hat den  Bauzustand von ca. 2003 (im Prinzip den Anfangszustand) mit etlichen Modifizierugen, Extras und Korrekturen zum Bausatz.

Funktionen: Als Spassboot zum Wellenreiten/Surfen mit Wasserableuf in der Plicht und stark erhöhtem Süllrand ist lediglich die Beleuchtung als ‚Funktion‘ vorhanden, schaltbar in Positionslichter, Decksbeleuchtung, Scheinwerfer und Blaulicht.  

Gewicht: ca. 1.9Kg mit 3500mAh 7 Zellen NiMH Akku (eindeutig 200-300Gramm zu schwer). Länge: 47.5cm, Breite: 19cm 

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DGrZS Küsten Rettungsboot “ Lübeck „

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LängeBreiteGewichtMaßstabBauzeitPlan / Baukasten
65cm19cm2,5kg1:20 Keine Angaben

Zwischen 1939 und 1943 wurden auf der Werft August Pahl in Hamburg-Finkenwerder mehrere Motorrettungsboote für die DGzRS auf Kiel gelegt. Die LÜBECK (II) 1942 mit der Baunummer 241 wurde noch im selben Jahr unter der DGzRS-Kennung KRB 203 in Dienst gestellt.
Von November 1943 bis Kriegsende wurde die LÜBECK dem Kommando Schiffe und Boote der Luftwaffe, Seenotbereichskommando V in Wangerooge zugewiesen.

Am 12.12.1947 erhielt die Lübeck das Funkrufzeichen DUAJ und im Jahr 1955 erfolgte der Einbau der Turmes. 

Im Jahr 1957 verlegte das Motorrettungsboot von Wangerooge nach Friedrichskoog und im Juni 1958 nach Maasholm.

Im Juli 1967 wurde die Lübeck schließlich außer Dienst gestellt und an das Schlepp- und Bergungsunternehmen Hans Schramm in Brunsbüttel verkauft. Dort wurde sie unter dem Namen Möwe als Bereisungs- und Begleitschiff eingesetzt.

Es folgte der Verkauf nach Borkum und der Einsatz als Hochseeangelboot. Im Dezember 2006 wurde die Lübeck unter dem Namen Martina als Motoryacht in Leer gesichtet.  2015 steht die  ‚Martina‘ ex LÜBECK im desolaten, rostigen Zustand auf einer Werft in Leer, 2017 ist der Rumpf schon geschweisst und grundiert  (diverse Friesenkrimis, ZDF).

Das Modell zeigt den Bauzustand 1956/57 auf Wangerooge. Die LÜBECK ist ein recycelter und modifizierter Bausatz (Polyesterrumpf, Polystyrol-Aufbau) von Manfred Sievers (Hannover).
Funktionen: Nautische Beleuchtung, Ruder, Motor, Kühlwasserausstoß, Motorgeräusch


Eigner & Erbauer: Jörg Harms

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Seenotrettungsboot der DGzRS  “ GESINA „

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Länge:Breite:Tiefgang:Gewicht:Maßstab:Motor:Regler:Akku:Plan / Baukasten:
 70 cm 24,5cm ca 8cm3,5kg  1 : 10Johnson HC683LG AS12/40RW 2×7,2V NiMH Planbau und Fotos

Die GESINA wurde 1971 als eine der 4 Nordseevarianten des 7-Meter-Typs der DGzRS auf der Schwers Werft in Bardenfleth an der Weser gebaut (BauNr. 6417).

Gesina ist ein friesischer Frauenname; die Benennung der  7m Boote mit friesischen Frauennamen drückt die Verbundenheit der DGzRS zur deutschen Küste aus.

Das Seenotrettungsboot war mit Funkanlagen, Echolot Fremdlenzpumpe und ab 1980 mit einer Bergungspforte ausgestattet, hedoch ohne Radargerät.

Am 22. Juni 1971 wurde mit der GESINA die DGzRS-Station der Insel Wangerooge reaktiviert. Von dort ging von 1978-1980 nach Horumsiel, noch in dem typischen orange. Nach einer Einsatzpause war sie vom 20. März 1981 bis zu ihrer Ausserdienststellung am 22. November 1993  in Gelting an der Ostsee in der typischen orange-weiss-grünen DGzRS Farbgebung.


Nach dem Verkauf und einem kurzen Aufenthalt als Arbeitsboot ‚Emsig‘ bei der Schiffswerft Hooksiel wurde sie 1996 von der Inselgemeinde gekauft und steht seit Mai 1997 restauriert und in ihren ‚Wangerooger‘ Farben vor dem Inselmuseum der Insel Wangerooge, ihrem ersten Einsatzort.

Funktionen:

Positionsbeleuchtung, Innenbeleuchtung, Fahrkonsolenbeleuchtung, Deckslicht (Plicht), Funkellicht Orange und Scheinwerfer, einzeln Schaltbar.

Sound mit Soundmodul von Neuhaus, Drehzahabhägiges Motorengeräusch, Hornsignale etc.

zusteckbare Tauchpumpe und Seemann mit Feuerlöschspritze

Durchkenterfähig (nachgewiesen)

Eigner und Erbauer: Dr.Jörg Harms